Volleyball-Oberliga: Sicheres 3:1 im Ammerland
JORK.. ”Unsere Führungsspieler haben heute Verantwortung übernommen”, freute sich Jorks Oberliga-Trainer Rolf Schmitt. “Besonders Markus Staebner war glänzend aufgelegt.” Trotz gelegentlicher Schwierigkeiten bei der Ballannahme brachten Jorks Volleyballer ihre Auswärtspartie bei der VSG Ammerland II mit 3:1 sicher nach Hause (25:13, 22:25, 25:13, 25:19). Vor allem im ersten Durchgang spielten sich die Altländer in einen wahren Rausch.
Schon die Aufschläge des TuS Jork brachten den Gegner in höchste Not. Schmitt: “Wenn Markus Staebner seinen Aufschlaghammer herausholte, wurde es besonders unangenehm für die Ammerländer.” Jeder von Staebners Sprungaufschlägen bedeutete einen Punkt für sein Team. Neun Servicewinner oder direkte Asse reihten sich aneinander, und Staebners ganze Körpersprache verhieß dabei nichts Gutes für Ammerlands eingeschüchterte Annahmespieler. Doch nach dem schnellen Verlust des ersten Durchgangs kämpften sich die Gastgeber noch zum Satzausgleich. Kein Problem für die Jorker: Markus Staebner sorgt mit seinen Aufschlägen im dritten Satz gleich wieder für eine beruhigende 5:0-Führung.
In jetzt perfekt eingespielter Aufstellung zog der TuS immer sicherer sein schnelles Spiel auf und gab das Match nicht mehr aus der Hand. In dieser Phase zeigte der erneut starke Martin Petzold wieder, warum ihn sein Trainer für den besten Zuspieler der Volleyball-Oberliga hält.
Quelle: tageblatt.de (23.01.2012)
Finn Schwarmann steht in zwei Auswahlteams
Günther SchultzJork. Die Frage, wie Finn Schwarmann, 17-jähriger Außenangreifer beim Volleyball-Oberligisten TuS Jork, zu seiner Sportart kam, erübrigt sich fast: Vater Volker Schwarmann (65) ist als Volleyballpionier der ersten Stunde im Landkreis Stade, als erfolgreichster Volleyballtrainer der Region und als Förderer unzähliger Volleyballtalente geradezu eine Legende. Auch Mutter Dörte Schwarmann (49) war in ihrer aktiven Zeit eine erfolgreiche Bundesligaspielerin beim Hamburger SV und SC Langenhorn.
Kein Wunder, dass sich Finn Schwarmann wie seine jüngeren Geschwister Lucie und Ole auf Dauer nicht dem Reiz des Volleyballs entziehen konnte. “Angefangen habe ich bei der Leichtathletik”, erzählt der liebenswürdige, fast schüchtern wirkende junge Mann. “Doch als Volleyball hinzukam, schaffte ich es bald zeitlich nicht mehr, beides zu machen.”
Seine ersten Schritte als Volleyballer unternahm Finn Schwarmann vor gut acht Jahren – natürlich in der Jugendgruppe des Herrn Papa. Inzwischen kommt er regelmäßig in der Oberliga-Mannschaft des TuS Jork zum Einsatz und ist Hamburger Auswahlspieler. Und zwar sowohl in der Halle als auch in der Beach-Auswahl. Ab kommender Saison darf er mit Zweitspielrecht auch für den VC Olympia Hamburg ran – in der Regionalliga. Dort will seine Jorker Mannschaft erst noch hin; Finn wird dieses Ziel bereits sicher erreichen.
“Finn Schwarmann ist Jorks talentiertester Spieler der letzten fünfzehn Jahre”, bestätigt sein Trainer Rolf Schmitt die glänzenden Zukunftsaussichten seines Schützlings. “Ob er seinen Weg machen wird, hängt davon ab, wie sein Körper die Belastungen des Leistungssports verkraftet, und von dem, was er überhaupt erreichen will. Nationalspieler in der Halle wird er bei einer Größe von 1,85 Metern sicher nicht werden; da sind im Volleyball andere Körperlängen gefragt. Seine Zukunft wird wohl eher im Sand liegen. Die Basis ist da – Talent, Willen und Fleiß hat er.”
Der so Gelobte ist seinem Trainer Rolf Schmitt dankbar für die Ratschläge, die dieser ihm gibt. “Auch von erfahrenen Mannschaftskameraden wie Martin Petzold kriege ich viele Tipps; das hat mir ebenfalls geholfen.” Anfangs, als dreizehn-, vierzehnjähriger Neuling, fand er es allerdings ein bisschen komisch, mit wesentlich Älteren zu trainieren. “Die Gesprächsthemen sind doch andere”, sagt Schwarmann und lächelt.
Auch in der Schule läuft es gut für ihn. “Die Lehrer am Buxtehuder Gymnasium Süd kennen meine Situation als Sportler und helfen mir, dass ich alles organisiert bekomme.” Viel Zeit für andere Hobbys bleibt nicht mehr. Finn, der seine zweite große Leidenschaft, das Windsurfen, ebenfalls mit seinem Vater teilt: “Bisher war das immer ein schöner Ausgleich für mich. Aber ich fürchte, dazu werde ich nicht mehr kommen, wenn ich im Sommer Ernst mache mit Beachvolleyball.” Seine erste größere Verletzung, einen zweifachen Bänderriss im rechten Fuß, hat er überstanden. “Ich hatte einen guten Physiotherapeuten. Und Mama hat auch ein bisschen bei der Reha geholfen.”
(Quelle: 14.01.2012, tageblatt.de)
TuS-Volleyballer enttäuschen im Tecklenburger Land auf ganzer Linie mit einer 0:3-Niederlage
JORK / IBBENBÜREN.. ”Eine absolut indiskutable Leistung”, entsetzte sich TuS-Trainer Rolf Schmitt. Sang- und klanglos verloren Jorks Volleyballer ihre Oberliga-Partie beim VCB Tecklenburger Land II mit 0:3 (9:25, 20:25, 15:25).
Für Schmitt und seine Mannen ist dieser Rückrundenauftakt eine Riesenenttäuschung. Nach der langen Wettkampfpause – seit November hatten die Altländer kein Spiel mehr bestritten – fand Schmitts Team zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Schmitt: “Wir haben keine Basis gefunden, den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Wir waren in allen Belangen unterlegen. Während Tecklenburg in Annahme, Abwehr, Block und Angriff hervorragenden Volleyball zeigte, fielen wir in alte Fehlermuster zurück.”
Nicht stabil die Annahme, zu drucklos agierte der Jorker Angriff. Auch den Umstand, dass den Gastgebern fünf Sätze aus der vorherigen Heimpartie gegen Lintorf in den Knochen steckten, vermochte der TuS Jork nicht zu nutzen. Schmitt: “Lediglich im zweiten Satz gab es ein kurzes Aufbäumen und eine Führung bis 18:16.” Doch die Jorker Spieler konnten ihr Potenzial an diesem Tag einfach nicht abrufen.
Hängende Köpfe beim TuS Jork- Jubel dagegen bei den Gastgebern. Grund: Der VCB hat es geschafft, die Jorker von Tabellenrang zwei zu verdrängen. Und der bedeutet in diesem Jahr den direkten Aufstieg in die Regionalliga – eigentlich das erklärte Ziel des TuS. Doch Regionalliga-reif war an diesem Spieltag nur die Leistung des VCB Tecklenburger Land.
(Quelle: 09.01.2012, tageblatt.de)
Der Volleyball-Oberligist TuS Jork profitiert von Martin Petzolds Erfahrung und Einstellung
Günther Schultz Jork. Rolf Schmidt, Trainer des Volleyball-Oberligisten TuS Jork, schwärmt von seinem wichtigsten Neuzugang. “Martin ist Denker und Lenker der Mannschaft. Er lebt einen neuen Geist vor, will immer sein Bestes geben, treibt sich und alle anderen zu Höchstleistungen an – auch den Trainer. So einen Volleyball-Spieler findet man nur selten.” Zuspieler Martin Petzold, 30 Jahre alt, ist eigentlich ein Allrounder, kann außer im Zuspiel auch als Libero oder als Außenangreifer eingesetzt werden.
“Das Volleyballspielen habe ich mit sieben Jahren angefangen und sozusagen von der Pike auf gelernt”, erzählt der gebürtige Rostocker, der in Schwerin aufgewachsen ist und über den SV Verkehrsbetriebe in die Jugend des SC Traktor Schwerin, später Schweriner SC, kam. “Mein Jugendtrainer Horst Holz hat mich geprägt wie kein anderer. Er hat viel Wert auf Technik, Koordination und Bewegungsabläufe gelegt. Was man da gelernt hat, hab ich nie wieder verlernt.”
Zum Volleyball abkommandieren, wie in der DDR üblich, musste ihn niemand. “Mein Vater und Bruder haben Volleyball gespielt, das hat mich interessiert. Da bin ich freiwillig mit denen mitgegangen, die dafür aufgrund ihrer Körpergröße ausgesucht wurden.” Mit der Schweriner Jugend war der heute 1,86 m große Petzold sehr erfolgreich, nahm an neun Deutschen Meisterschaften teil und wurde sechsmal Deutscher Vizemeister. Von der A-Jugend ging es für ihn ohne Umwege gleich in die 2. Bundesliga. “Wer gut genug war, ging zu den Volley Tigers Ludwigslust.” Petzold war gut genug.
Seine spielerischen Fähigkeiten halfen ihm auch nach dem Abitur. Der FC Schüttorf 09 vermittelte ihm eine Ausbildungsstelle als Industriekaufmann. Vier Jahre lang spielte er für die Osnabrücker in der 2. Liga und in der Regionalliga, bevor er zum benachbarten Drittligisten VfL Lintorf wechselte. Dort lernte er seinen heutigen Mitspieler Jan Fitschen kennen. “Als meine Freundin Elke einen Job in Hamburg bekam und ich eine Anstellung bei Interpane in Buxtehude, sind wir hierher gezogen. Zuletzt habe ich beim Eimsbütteler TV gespielt, mir dann aber eine schwere Bänderverletzung im linken Fuß zugezogen, die mich zwei Jahre lang außer Gefecht setzte.”
Der Zufall führte ihn wieder mit Jan Fitschen zusammen, der ihm anbot, mal in Jork beim Training vorbeizuschauen. Petzold: “Ich war überrascht, wie ambitioniert hier trainiert wird. Auch in den höheren Ligen habe ich selten so eine intensive Vorbereitung mitgemacht. Das hat mich angesprochen. Freizeitvolleyball ist nichts für mich. Das Training hatte für mich immer einen hohen Stellenwert, früher bei sieben Trainingseinheiten in der Woche, sogar noch vor den Frauen.” Petzold grinst. “Jedenfalls, bis ich Elke kennengelernt habe.”
09.12.2011
(Quelle: tageblatt.de 09.12.2011)
Wieder auf dem zweiten Tabellenplatz
JORK.. Teil zwei ihrer Serie von drei aufeinanderfolgenden Oberliga-Heimspieltagen bewältigten Jorks Volleyballer souveräner als den ersten. Vor heimischer Kulisse bezwangen sie diesmal die beiden Mittelfeld-Teams VfL Lintorf II und VSG Ammerland II jeweils klar mit 3:0. Damit sind die Altländer zunächst wieder auf Tabellenplatz zwei zu finden. “Wir sind zurück im Titelkampf”, freute sich TuS-Trainer Rolf Schmitt, dessen Mannschaft gegen beide Gästeteams einen spannenden Schlagabtausch bot. Entschieden wurden beide Partien im jeweiligen zweiten Satz. Schon der erste Durchgang gegen Lintorf II war eine knappe Angelegenheit; er endete mit einem 25:23 für Jork. Auch als es die Gäste schafften, im nächsten Satz nicht nur zum 23:23 auszugleichen, sondern sogar mit 26:25 in Führung zu gehen, behielten Jorks Spieler die Nerven, glichen aus. Am Ende brachten zwei gute Aufschläge von Andreas Stammer den 28:26-Satzgewinn. Der Rest – ein 25:18 im dritten Durchgang – war danach Formsache, vor allem dank eines gut aufgelegten Thorsten Kück. Der Angreifer zeigte sich diesmal überragend in der Ballannahme, stark im Angriff und erfolgreich im Block. Dass der Start gegen die Bundesligareserve der VSG Ammerland gut gelang (25:17), war mit sein Verdienst. Doch auch hier zeigten die Gäste im zweiten Durchgang heftige Gegenwehr. Mit viel Einsatzwillen holten sie sich insgesamt vier Satzbälle. Indes – Jork blockte und schmetterte einen nach dem anderen ab, verwandelte seinerseits den zweiten eigenen zum 28:26. “Damit war die Moral der Ammerländer gebrochen”, so Schmitt.
Acht Blockpunkte hintereinander sorgten dafür, dass im dritten Satz nichts mehr anbrannte. Noch bevor der Matchball zum 25:14 verwandelt war, stimmten Jorks Spieler auf dem Feld die ersten Freudengesänge an. Der TuS ist wieder im Rennen.
Quelle: tageblatt.de
Volleyball-Oberliga: Der Aufstiegsaspirant verliert erstes Spiel unerwartet deutlich und kämpft sich zurück gegen zweiten Gegner
JORK.. Und plötzlich floß Blut. Böser hätte der Heimspieltag der Jorker Volleyballer nicht beginnen können. In der Oberliga-Begegnung gegen den druckvoll startenden DJK Füchtel Vechta lief die Mannschaft von TuS-Trainer Rolf Schmitt gleich einem Rückstand hinterher.
Beim Stand von 14:18 geschah es: Bei einer Rettungsaktion in der Abwehr stießen die TuS-Spieler Michael Dodenhoff und Sönke Meyer so unglücklich zusammen, dass Dodenhoff mit einer etwa drei Zentimeter langen, stark blutenden Fleischwunde am Kopf vom Feld ging. Erste Hilfe musste geleistet, ein Turban à la Dieter Hoeness angelegt und das Spielfeld gesäubert werden. “Dem Spielfluss war das sicherlich nicht zuträglich”, so Rolf Schmitt. Das Spiel der Heimmannschaft war nun vollends zerfahren.
Der erste Satz ging klar an Vechta. Selbst wenn sich Jork in den Folgesätzen deutlich steigern konnte – an diesem Tag war für die Altländer der Wurm drin. Hauptsächlich in der Annahme unterliefen ihnen Fehler, mit denen sich die Mannschaft immer wieder selbst ausbremste. So kam sie zwar noch zweimal in die Nähe eines Satzgewinns, musste sich am Ende aber völlig unerwartet mit 0:3 geschlagen geben (16:25, 23:25, 23:25). Schlimmer noch: Auch in der Folgepartie gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VCB Tecklenburger Land lag der TuS Jork nach zwei mit 20:25 und 19:25 verlorenen Durchgängen schier aussichtslos zurück. “Es muss doch eine Formation geben, die heute funktioniert”, fragte sich Trainer Schmitt verzweifelt. Und tatsächlich fanden sich noch Spieler mit dem Sieger-Gen, allen voran der wiedergenesene Angreifer Markus Staebner. Zusammen mit Zuspieler Martin Petzold führte er seine Truppe noch zum Erfolg. Die Jorker bewiesen Moral und kämpften um jeden Ball – in der Feldabwehr zur Not auch mal mit dem Fuß. Einen Matchball der Gäste wehrten sie ab, gewannen Durchgang drei hauchdünn mit 26:24 und kamen anschließend mit 25:20 zum Satzausgleich.
Angetrieben von der begeistert mitgehenden Kulisse siegte Aufstiegsaspirant Jork noch mit 3:2 (Tiebreak 15:8). “Man kann mal fallen, aber man muss auch wieder aufstehen können”, freute sich Rolf Schmitt über wenigstens zwei gerettete Punkte.
(Quelle: tageblatt.de)
Jan Fitschen als “Aggressive Leader”
Jork. Die Enttäuschung über die erste Saisonniederlage ist verdaut. Mit einem hart erkämpften 3:1 in der Oberliga beim Oldenburger TB (25:121, 25:16, 20:25, 25:19) kehrten die Volleyballer des TuS Jork in die Erfolgsspur zurück. TuS-Trainer Rolf Schmitt: “Durch die laute Halle in Oldenburg und das unsichere Schiedsgericht herrschte eine ganz besondere Stimmung.” In so einer kampfbetonten Begegnung braucht man Führungsspieler, die Zeichen setzen. “Jan Fitschen war heute unser ‘Aggressive Leader’. Sein Angriffs- und Blockverhalten gaben letztlich den Ausschlag”, zollte Rolf Schmitt seinem Mittelblocker höchste Anerkennung. “Der war richtig hungrig darauf, jeden Ball zu blocken.” Nur im dritten Durchgang bekamen die Altländer Probleme. Obwohl der Oldenburger Coach seinen jungen Reservisten eine Chance gab, waren die Gäste nicht mehr in der Lage, auf dem hohem Niveau der zwei gewonnenen Anfangssätze weiterzuspielen. Schmitt: “Da haben wir uns im kollektiven Tiefschlaf befunden.” Doch seine Jorker fanden im vierten Satz die Konzentration wieder und setzten die jungen Oldenburger gehörig unter Druck. Neben Jan Fitschen war insbesondere Jorks herausragender Außenspieler Sönke Meyer im Angriff nicht mehr zu halten. Vier direkte Aufschlagpunkte des ebenfalls sehr guten Markus Staebner bedeuteten bereits die Vorentscheidung, auch wenn die Gastgeber am Satzende noch ein paar Punkte geschenkt bekamen.
Quelle: tageblatt.de
Volleyball-Oberliga: Jorks Angriff abgewehrt
JORK.. Es sollte die erste Standortbestimmung der neuen Saison werden. “Die Aufgabe ist schwer, aber lösbar. Wir wollen die Punkte nach Jork mitnehmen und von der Tabellenspitze grüßen”, hatte TuS-Sprecher Jan Fitschen das Ziel seines Jorker Volleyballteams vor der Oberliga-Spitzenbegegnung beim ebenfalls ungeschlagenen FC Schüttorf 09 II ausgegeben. Leider blieb es beim Vorhaben. Nach saisonübergreifend zwanzig Punktspielsiegen in Folge riss die Serie des TuS Jork. Tabellenführer Schüttorf schickte die Herausforder aus dem Alten Land mit einer 1:3-Niederlage (22:25, 25:23, 17:25, 22:25) auf die 260 Kilometer lange Heimreise.
“Der Gastgeber war heute besser”, musste TuS-Trainer Rolf Schmitt zugeben. Da spielte es auch keine Rolle, dass Sönke Meyer durch eine Sprunggelenksverletzung gehandicapt war und nur sporadisch eingesetzt werden konnte. Ulf Stechmann vertrat den etatmäßigen Außenangreifer ganz hervorragend, legte gleich serienweise perfekte Angriffe hin. Insgesamt verzeichnete Stechmann im Spiel einundzwanzig Angriffs- sowie zwei direkte Blockpunkte und drei Aufschlagasse.
Schmitt: “Ulf war heute ohne Zweifel der wertvollste Spieler auf dem Feld. Das hat auch der Gegner anerkannt.” Die Jorker zeigten zwar großen Kampf und tolle Einzelaktionen, aber nicht die gleiche Konzentration und Konstanz wie die routinierten Schüttorfer, in deren Reihen gleich mehrere ehemalige, zum Teil namhafte Bundesligaspieler stehen.
24.10.2011
Quelle: tageblatt.de
JORK “Wir haben heute den ersten Abstiegskandidaten gesehen”, berichtete Jorks Volleyball-Trainer Rolf Schmitt nach dem Auswärtsspiel bei Oberliga-Schlusslicht TV Jahn Delmenhorst, das seine Truppe ohne große Mühe mit 3:0 gewann (25:14, 25:18, 25:15). Dabei hatte der Spieltag für die Altländer Gäste alles andere als erfreulich begonnen. Die offenbar nicht nur spielerisch überforderten Delmenhorster hatten es versäumt, den Gastmannschaften Jork und Schüttorf in der Einladung die richtige Spielhalle zu benennen. Erst mit einer halben Stunde Verspätung wurden beide Teams zum eigentlichen Austragungsort gelotst. In der Begegnung selbst hatte Jahn Delmenhorst gegen die personell gut besetzten Jorker nicht den Hauch einer Chance. “Vor allem unsere Aufschlagdisziplin ist mittlerweile eine taktische Waffe geworden. Der Druck, den wir damit ausüben, und unsere gute Blockreihe mit Michael Dodenhoff, Martin Petzold und Thorsten Kück lassen den Gegner verzweifeln. Allein Andreas Stammer, unser Aufschläger mit dem längsten Run, hat wieder Serien von vier bis sechs Punkten hingelegt. Delmenhorst ist daran zerbrochen”, so Rolf Schmitt. Jorks Coach kann es sich leisten, alle zwölf mitgereisten Spieler einzusetzen, ohne dass dies dem Spielfluss abträglich gewesen wäre. Schmitt: “Da kamen noch ein paar wirklich gute Aktionen von uns.”
Quelle: tageblatt.de
Am gestrigen Samstag stand das Auswärtsspiel gegen den TV Jahn Delmenhorst auf dem Spielplan. Trotz pünktlicher Ankunft startete das erste Spiel des Tages 30 Minuten später, da die Ausschreibung auf der NVV-Seite (nvv-online.de) das Team des TuS Jork wie auch das Team aus Schüttorf zur falschen Halle geschickt hatte. Eine halbe Stunde nach Ankunft an der falschen Halle tauchte dann ein ehemaliger Spieler aus Delmenhorst auf und schickte die beiden Gast-Teams in die drei Kilometer entfernte Spielhalle.
Trotz extrem kalter Halle und sehr kurzen Aufschlagzonen startet das Jorker Team mit großer Konzentration und viel Energie in den ersten Satz gegen Delmenhorst. Während sich das Jorker Team Spielzug um Spielzug weiter absetzt, benötigt Delmenhorst zwei bis drei Versuche um einen Punkt zu machen. Wie auch schon in den letzten Spielen ist die Aufschlagdisziplin einmal mehr eine wichtige taktische Waffe der Jorker. Andreas Stammer punktet wieder mit seinen Aufschlagserien von vier und sechs erfolgreichen Aufschlägen und bleibt damit Jorks erfolgreichster Aufschlagspieler. Sein Druck und die Blockreihe mit Thorsten Kück, Michael Dodenhoff und Martin Petzold lassen den Gegner verzweifeln. Der Satz geht 25:14 aus.
Nach dem Erfolg im ersten Satz starten die Jorker ein wenig zu locker und unkonzentriert in den zweiten Satz. Die ersten Breakchancen werden nicht genutzt und das Jorker Team lässt Delmenhorst bis zum 19:16 mitspielen. Der Doppelwechsel mit Robert Merkens für Sönke Meyer und Ulf Stechmann für Martin Petzold bringt dann den Satzgewinn. Delmenhorst kann noch zwei weitere Punkte erzielen und gibt den Satz schließlich mit einem 25:18 ab. David Rentzsch ersetzte ab Satzbeginn Patrick Steinmüller auf der Liberoposition.
Der dritte Satz beginnt wieder konzentriert. Wieder einmal ist die Kombination von Aufschläger Andreas Stammer und dem Jorker Monsterblock-Paar Martin Petzold und Michael Dodenhoff erfolgreich und verschafft dem Jorker Team einen komfortablen Vorsprung vom 4:6 auf 13:6. Die eingewechselten Spieler Niko Arp und Benjamin Behr können dem Team aus dem Alten Land auch noch mit ein paar guten Aktionen zum Satzgewinn verhelfen. Der dritte und letzte Satz geht mit einem 25:15 zu Ende.
“Auch die hervorragend besetzte Bank der Jorker ist in diesem Jahr ein entscheidender Faktor.” stellt Trainer Rolf Schmitt abschließend fest.
Gespielt haben: Niko Arp, Benjamin Behr, Michael Dodenhoff, Jan Fitschen, Thorsten Kück, Robert Merkens, Sönke Meyer, Martin Petzold, David Rentzsch, Andreas Stammer, Ulf Stechmann und Patrick Steinmüller.
3:0 (25:14, 25:18, 25:15)



