Finn Schwarmann steht in zwei Auswahlteams
Günther SchultzJork. Die Frage, wie Finn Schwarmann, 17-jähriger Außenangreifer beim Volleyball-Oberligisten TuS Jork, zu seiner Sportart kam, erübrigt sich fast: Vater Volker Schwarmann (65) ist als Volleyballpionier der ersten Stunde im Landkreis Stade, als erfolgreichster Volleyballtrainer der Region und als Förderer unzähliger Volleyballtalente geradezu eine Legende. Auch Mutter Dörte Schwarmann (49) war in ihrer aktiven Zeit eine erfolgreiche Bundesligaspielerin beim Hamburger SV und SC Langenhorn.
Kein Wunder, dass sich Finn Schwarmann wie seine jüngeren Geschwister Lucie und Ole auf Dauer nicht dem Reiz des Volleyballs entziehen konnte. “Angefangen habe ich bei der Leichtathletik”, erzählt der liebenswürdige, fast schüchtern wirkende junge Mann. “Doch als Volleyball hinzukam, schaffte ich es bald zeitlich nicht mehr, beides zu machen.”
Seine ersten Schritte als Volleyballer unternahm Finn Schwarmann vor gut acht Jahren – natürlich in der Jugendgruppe des Herrn Papa. Inzwischen kommt er regelmäßig in der Oberliga-Mannschaft des TuS Jork zum Einsatz und ist Hamburger Auswahlspieler. Und zwar sowohl in der Halle als auch in der Beach-Auswahl. Ab kommender Saison darf er mit Zweitspielrecht auch für den VC Olympia Hamburg ran – in der Regionalliga. Dort will seine Jorker Mannschaft erst noch hin; Finn wird dieses Ziel bereits sicher erreichen.
“Finn Schwarmann ist Jorks talentiertester Spieler der letzten fünfzehn Jahre”, bestätigt sein Trainer Rolf Schmitt die glänzenden Zukunftsaussichten seines Schützlings. “Ob er seinen Weg machen wird, hängt davon ab, wie sein Körper die Belastungen des Leistungssports verkraftet, und von dem, was er überhaupt erreichen will. Nationalspieler in der Halle wird er bei einer Größe von 1,85 Metern sicher nicht werden; da sind im Volleyball andere Körperlängen gefragt. Seine Zukunft wird wohl eher im Sand liegen. Die Basis ist da – Talent, Willen und Fleiß hat er.”
Der so Gelobte ist seinem Trainer Rolf Schmitt dankbar für die Ratschläge, die dieser ihm gibt. “Auch von erfahrenen Mannschaftskameraden wie Martin Petzold kriege ich viele Tipps; das hat mir ebenfalls geholfen.” Anfangs, als dreizehn-, vierzehnjähriger Neuling, fand er es allerdings ein bisschen komisch, mit wesentlich Älteren zu trainieren. “Die Gesprächsthemen sind doch andere”, sagt Schwarmann und lächelt.
Auch in der Schule läuft es gut für ihn. “Die Lehrer am Buxtehuder Gymnasium Süd kennen meine Situation als Sportler und helfen mir, dass ich alles organisiert bekomme.” Viel Zeit für andere Hobbys bleibt nicht mehr. Finn, der seine zweite große Leidenschaft, das Windsurfen, ebenfalls mit seinem Vater teilt: “Bisher war das immer ein schöner Ausgleich für mich. Aber ich fürchte, dazu werde ich nicht mehr kommen, wenn ich im Sommer Ernst mache mit Beachvolleyball.” Seine erste größere Verletzung, einen zweifachen Bänderriss im rechten Fuß, hat er überstanden. “Ich hatte einen guten Physiotherapeuten. Und Mama hat auch ein bisschen bei der Reha geholfen.”
(Quelle: 14.01.2012, tageblatt.de)



Die Jorker kehren mit einem 3:1 aus Vechta zurück!!!
Mit der besten Saisonleistung in der Annahme und spielentscheidenden Akzenten von den heutigen Bankspielern Ulf und Andy konnten die Jorker sich heute für das katastrophale Hinspiel revanchieren.
Player of the day: Finn
Man darf sich auf das spannende Saisonfinale freuen
Bruce