JORK. “Was wollt ihr denn in der Qualifikation zur 3. Liga?” bekamen die Volleyballer des TuS Jork zu hören, bevor sie sich ins 440 Kilometer entfernte Bonn aufmachten, um am Nachrückerturnier West für die neu geschaffene dritthöchste deutsche Spielklasse teilzunehmen.
“Natürlich waren wir da im Kreise gestandener Regionalligisten als Oberliga-Vizemeister krasser Außenseiter”, sagte Trainer Rolf Schmitt und war sich der Rolle seines kleinen Teams bewusst. “Aber wir fahren doch nicht den weiten Weg, ohne zu kämpfen.” Für Schmitt war von vornherein klar, dass sich seine sechs Spieler gegen die starken Teams aus Nordrhein-Westfalen nicht viel ausrechnen konnten. So gab es gegen den späteren Turniersieger und Drittligaaufsteiger TuS Bocholt eine 0:3-Niederlage (19:25, 17:25, 23:25). Die Altländer trafen um Spiel um Platz drei auf die VSG Göttingen, gegen die es in der Vorqualifikation in Jork eine glatte Niederlage gegeben hatte. Und die Joker kämpften sich zu einem überraschenden 3:0-Erfolg über den Sechsten der Regionalliga Nordwest (25:22, 25:22, 25:23) – eine starke Leistung, die gebührend gefeiert wurde. “So eine schöne Rückfahrt hatten wir noch nie”, sagte Trainer Rolf Schmitt, auch wenn sein Team nicht den Sprung in die 3. Liga schaffte. (hr)
Hamburger Abendblatt / Region Stade & Buxtehude vom 09.05.2012
Achtungserfolg beim Nachrückerturnier in Bonn
JORK. „So eine schöne Rückfahrt hatten wir noch nie. Diese sechs Jungs sind für mich alle zusammen Spieler des heutigen Tages,“ frohlockte Jorks Trainer Rolf Schmitt nach dem unerwartet guten Abschneiden der TuS-Volleyballer in der Qualifikation zur neuen Dritten Liga West. Lediglich Jan Fitschen, Thorsten Kück, Robert Merkens, Sönke Meyer, Finn Schwarmann und Ulf Stechmann waren noch einsatzbereit gewesen, um die 880 Kilometer lange Reise nach Bonn anzutreten, wo das Nachrücker-Turnier ausgetragen wurde. Um es vorweg zu nehmen: Für die dritthöchste deutsche Spielklasse direkt qualifiziert hat sich das Altländer Mini-Team nicht. Aber es hat seine Ausgangsposition, eventuell noch in die 3.Liga nachrücken zu können, durch das Erreichen des dritten Platzes verbessert. Und die Mannschaft hat ein bisschen Vereinsgeschichte geschrieben. Rolf Schmitt: „Für einen Moment sind wir unter den TOP 100 Deutschlands.“ Nachdem die Auftaktpartie gegen den späteren Turniersieger und Drittligaaufsteiger TuB Bocholt erwartungsgemäß 0:3 endete (19:25, 17:25, 23:25), kam es im Spiel um Platz drei zur Revanchebegegnung VSG Göttingen gegen TuS Jork. „Nachdem wir den Göttingern bei uns zuhause in der Vorqualifikation scheinbar klar unterlegen waren, dachten die wohl, die hauen uns wieder weg,“ grinst Schmitt. „Aber nicht mit uns. Wir fahren doch nicht den weiten Weg, ohne zu kämpfen!“ Erstaunlich deutlich mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:23) kämpften sie den etablierten Regionalligisten nieder – eine herausragende Leistung, die Mut macht für die kommende Saison. Als Jan Fitschen der finale Blockpunkt gelang, lagen sich die sechs Tapferen aus Jork erschöpft, aber glücklich in den Armen. (tz)
Stader Tageblatt vom 08.05.2012
Eine ständige Berg- und Talfahrt erlebten die beiden Kontrahenten und die über 200 Zuschauer – davon 40 mitgereiste Göttinger Fans, welche die Bonner Hardtberg-Halle zum Tollhaus umwandelten – in diesem 126-minütigen Krimi. Zunächst waren gerade die ASC-Volleyballer davon beflügelt und legten wie besprochen los wie die Feuerwehr. Starke Aufschläge und sehenswerte Abwehraktionen ließen den Gegner verzweifeln und so waren es die Göttinger, die im ersten Durchgang das spielbestimmende Team waren. Zudem wurde konstant angenommen, so dass ein variables Angriffsspiel aufgezogen werden konnte. Von 11:12 zog man vorentscheidend auf 17:12 davon und konnte recht sicher mit 25:21 die 1:0-Satzführung herbeiführen.
Doch im 2. Satz wendete sich das Blatt. Während die Bonner nun ihre Annahmefehler im Griff hatten, zudem mit konstant guten Aufschlägen punkteten, verloren gerade zu Satzbeginn die Göttinger ihren Rhythmus. Der Rückstand von 6:13 wurde nach einem Aufbäumen im zweiten Satz noch reduziert (20:25), aber zum Satzgewinn reichte es nicht mehr.
Gleicher Ablauf zu Beginn des dritten Durchgangs, doch hier blieb ein Aufbäumen und ein “Kämpfen”, so wie es die Zuschauer skandierten, aus. Nach dem erneut hohen Rückstand (8:14) ergaben sich die Gäste schnell ihrem Schicksal. Bonn spielte konsequent seine Netzdominanz aus und punktete vor allem im Block, die Folge der 1:2-Satzrückstand.
Auch Satz vier begann nicht gut für den ASC, doch beim Stande von 8:13 servierte Mannschaftskapitän Stephan Teumer vier Asse und plötzlich waren die Göttinger wieder im Spiel. Die Verhältnisse kehrten sich erneut um. Während auf Göttinger Seite Vieles gelang, produzierten die Gastgeber Fehler und der Satzausgleich folgte.
Doch den Schwung aus dieser Aufholjagd nahm die ASC-Sechs in ihrem ersten Tie-Break der Saison nicht mit und lag schnell mit 0:5 hinten. In dieser Phase waren es kleine Ungenauigkeiten bei Ballannahme und im Angriff, die dann letztendlich das Spiel mitentschieden. Zwar konnte das Team Göttinger immer wieder verkürzen, doch mit dem ständigen Hinterherrennen sank auch das Selbstvertrauen zu einer erneuten Aufholjagd. Mit 10:15 endete der 5. Satz für den SSF Bonn/Alfterer SC und damit auch der Traum der ASC-Volleyballer von der Dritten Liga.
“Das Spiel war symptomatisch für die gesamte Saison. Wir haben zu unkonstant gespielt und kurze Punkteserien sorgen dafür, dass wir den Spielrhythmus verlieren und den Gegner damit wieder aufbauen. Spielentscheidend waren die Aufschläge, welche die Bonner über fünf Sätze lang gut getroffen haben und uns immer wieder vor Probleme gestellt haben. Die Niederlage ist natürlich eine Enttäuschung, aber dennoch blicken wir nach vorne. Wir sollten vor allem aus den gemachten Fehlern der vergangenen Saison unsere Lehren ziehen. Ein Riesenkompliment und ein großes Dankeschön geht an unsere fantastischen Fans, die selbst ins weit entfernte Bonn mitgereist waren und uns ununterbrochen angefeuert haben. Die waren mehr als Drittliga-tauglich.”
Im zweiten Halbfinale gewann der TuB Bocholt kräfteschonend mit 3:0 gegen den TuS Jork und bezwang auch den Gastgeber aus Bonn im Finale mit dem selben Ergebnis, da die Bonner zu viel Energien im ersten Spiel gelassen hatten. Somit steigt der TuB Bocholt in die Dritte Liga auf, Bonn/Alfter muss auf einen Nachrückerplatz hoffen.
Im bedeutungslosen Spiel um Platz 3 verloren die Göttinger mit 0:3 (22:25; 22:25; 23:25) gegen den TuS Jork. In diesem Spiel verletzte sich Julian Hoffman am Knie, so dass man hier auf der Mittelposition improvisieren musste. Dennoch hätte man gerade für die Zuschauer einen engagierten und motivierten Auftritt verlangen können, doch dieser wurde nur von Jorker Seite geführt.
Matthias Polkähn
0:3 gg Bocholt und 3:0 gg Grelli!
Weiteres folgt….
Qualifikationsturnier-Vorbereitung läuft auf Hochtouren
Das am 5.5.2012 in der Bonner Hardtberghalle stattfindende Qualifikationsturnier zur neuen Dritten Liga rückt immer näher. Nach dem erfolgreichen Gewinn des Bezirkspokals am Sonntag (22.4.) war keine Zeit für eine große Feier. Stattdessen ging die Mannschaft die nächsten Tage wieder in die Halle zum gemeinsamen Training. Das eigene Spiel wurde anhand eines Videos des Pokalfinales noch einmal analysiert und so wurden in den letzten Trainingseinheiten weitere Feinheiten verbessert. Besonders das sogenannte Sideout Spiel – also die Situation bei gegnerischem Aufschlag einen Punkt zu machen – will man noch weiter stabilisieren. Hier sieht Kaptän Tobias Braun auch den Schlüssel zum Erfolg im ersten Spiel gegen Göttingen (Samstag 5.5., Anpfiff: 15:00 Uhr): “Wenn der Annahmeriegel steht und wir Zuspieler ein variables Spiel aufziehen können, werden wir Göttingen besiegen, da bin ich mir sicher.”
Die Mannschaft ist also positiv gestimmt. “Wir trainieren so hart und so motiviert wie die ganze Saison nicht, da allen klar ist, dass es jetzt um alles oder nichts geht. Aber die die Regeneration kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz. Meine Jungs können dafür zu unserem Sponsor Sportfabrik in die Sauna, um ihre Muskeln zu lockern”, so ein engagierter und zufrieden klingender Trainer Michal Wackerbauer. Physiotherapeut und Fitnesstrainer Jonas Emons ergänzt: Michael und ich scheuchen die Jungs derzeit ganz schön durch die Halle, da muss ich den ein oder anderen auch mal hinterher behandeln – die Sauna hilft mir dabei.”
Die Ausgangssituation für das Turnier ist übrigens aktuell folgende: Nur der erste Platz steigt in die dritte Liga auf. Humann Essen hat in letzter Sekunde den Abstieg aus der zweiten Liga besiegelt und damit stehen bereits neun von zehn Mannschaften der Dritten Liga der nächsten Saison fest: Alemannia Aachen, USC Münster, TSC Münster, SG Ratingen, Humann Essen (alle NRW), USC Braunschweig, SF Aligse, VfL Lintorf, MTV Vechelde (alle Niedersachsen).
Der Modus des Turniers: Die ersten Spiele werden ab 15:00 Uhr auf Feld 1 und Feld 4 parallel ausgetragen. Die zweiten Spiele werden – ebenfalls parallel auf den Feldern 1 und 4 – eine Stunde nach Beenden des länger dauernden ersten Spiels angepfiffen. Dort spielen dann die Gewinner- und Verlierermannschaften gegeneinander um Platz 1 bzw. Platz 3.
1. Spiel ASC/SSF : Göttingen
2. Spiel Bocholt : Jork
3. Spiel Verlierer 1 : Verlierer 2
4. Spiel Sieger 1 : Sieger 2
Es wird also ein absolut spannendes Turnier mit ordentlich Ramba Zamba in der Hardtberghalle.
Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung von den Rängen. Für das leibliche Wohl durch Kaltgetränke und Würstchen wird gesorgt sein.
Der Eintritt ist frei!
Volleyball: TuS Jork ist durch ein Freilos Zweiter der Vorqualifikation – Nächster Gegner heißt Bonn oder Bocholt
JORK.. Die Volleyballer des TuS Jork durften sich im ersten Spiel der Nordwest-Vorqualifikation zur Dritten Liga über ein Freilos freuen, da von den teilnahmeberechtigten Regionalligisten außer dem Tabellensechsten VSG/ASC Göttingen niemand Interesse an der neu eingeführten Spielklasse gezeigt hatte. Damit waren die Altländer eine Runde weiter.
Der zuvor ungeschlagene Meister der Oberliga-Staffel 2, GfL Hannover, musste dagegen gegen die höherklassigen Göttinger antreten und scheiterte deutlich (16:25, 19:25, 20:25). Das Jorker Team machte es anschließend nicht besser und verlor 18:25, 19:25, 20:25.
Am 5. Mai geht die Qualifikation in Bonn weiter. Dann treffen die Altländer auf einen der beiden Vorqualifikanten aus Nordrhein-Westfalen – TuB Bocholt oder SSF Fortuna Bonn. TuS-Trainer Rolf Schmitt geht davon aus, dass die beiden Teams auf jeden Fall stärker sein werden als die Nordwest-Vertreter. “Da macht es wenig Unterschied, gegen wen man ran muss. Die großen Vereine in NRW haben ganz andere Möglichkeiten als wir Kleinen vom Land.” Die Chancen seines Teams beziffert Schmitt auf zehn Prozent. Seine Hoffnung: Die neue Amateurklasse unterhalb des Profibereichs 1. und 2. Bundesliga ist bisher noch nicht gut angenommen worden. Möglicherweise können zwei oder mehr Mannschaften aus der Qualifikation in die Dritte Liga nachrücken. Doch was passiert, wenn Jork dabei wäre und die dichtesten Auswärtsspiele plötzlich in Hannover oder Bremen zu bestreiten wären? Wer trägt die höheren Kosten? TuS-Vorsitzender Rainer Gaffron deutet an, dass der Verein sein Aushängeschild nicht im Regen stehenlassen würde. “Grundsätzlich sind wir zwar ein Breitensportverein, aber wenn die Volleyballer sportlich etwas erreichen, dann werden wir das sicher auch fördern.”
Zu welcher Leistung die Altländer fähig sind, wenn sie es schaffen, selbst konstant Druck auf den Gegner auszuüben, zeigten sie zu Beginn des dritten Satzes, als sie gegen die ansonsten vor allem im Angriff überlegenen Göttinger eine 11:5-Führung herausspielten – und das, obwohl eine ganze Reihe von Stammkräften fehlten oder von Trainer Schmitt geschont wurden. Schmitt: “Heute sollten die spielen, die sonst nicht so zum Einsatz kommen, sich im Training aber nie hängenlassen.”
tageblatt.de, 16.04.2012
Göttingen- GFL Hannover 3:0 ( 16, 18, 20) 50 min
Göttingen – TUS Jork 3:0 ( 16, 18, 20 ) 53 min
Am Samstag findet in der Sporthalle am Schulzentrum um 15:00 Uhr das erste Relegationsspiel des TuS Jork statt. Zu Gast sind Hannover und Göttingen. Es wird spannend, denn es geht um den Aufstieg in die dritte Liga!
Jorks Volleyballer auf der Achterbahn der Gefühle – Möglicherweise weitere Aufstiegsspiele

Günther SCHULTZ JORK. Zu feiern gab es zunächst nichts, als sich Jorks Volleyballer im ‘Great Plains’ in Buxtehude zum gemeinsamen Abschlussabend einfanden. Ihr Ziel, mit zwei Siegen am letzten Heimspieltag direkt in die Regionalliga aufzusteigen, hatten sie nicht erreicht. “Entsprechend bedröppelt waren die Mienen”, so TuS-Coach Rolf Schmitt. Quasi erst zum Nachtisch wurde die Gänsehaut-Nachricht des Tages serviert: Der VCB Tecklenburger Land, Mitkonkurrent der Altländer um die Vizemeisterschaft in der Oberliga, hatte sensationell mit 0:3 bei Schlusslicht Delmenhorst verloren.
Und das hieß: Jorks 3:1-Auftakterfolg über den weiteren Absteiger Lüneburg II (25:21, 15:25, 25:18, 25:16) reichte, um als Tabellenzweiter direkt aufzusteigen. Da machte es auch nichts, dass dem Heimteam der anfangs noch für unerlässlich gehaltene Coup gegen Meister Schüttorf nicht gelang. Die ergrauten Schüttorfer Routiners, Durchschnittsalter satte 43, setzten sich im Endspurt klar mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:18, 26:24) gegen die vor allem in den Ballannahme wesentlich inkonstanteren Gastgeber durch. Dazu musste Schüttorfs Spielführer seine Mannen nach verlorenem ersten Durchgang allerdings mit markigen Worten aufrütteln (“Wir sind hier in Jork, 68 Prozent reichen nicht”). Denn dem TuS gelang es spätestens, nachdem Robert Merkens die Regie im Zuspiel übernommen hatte, mit dem Meister spielerisch auf Augenhöhe zu sein und ihm bis zum Ende der Partie einen offenen Schlagabtausch zu liefern. Sehr zu Freude der zahlreichen Zuschauer übrigens, die sich in der Halle eingefunden hatten und für lautstarke Unterstützung sorgten. “Dass man in Jork wieder guten Volleyballsport geboten bekommt, hat sich langsam herumgesprochen. Die Zuschauerzahlen steigen”, freute sich Rolf Schmitt.
Womöglich wartet noch ein besonderer Leckerbissen auf das fachkundige Publikum. Schüttorf II könnte als Oberliga-Meister an der Vorqualifikation zur neuen 3.Volleyball-Liga teilnehmen, die der Deutsche Volleyball-Verband zur nächsten Saison einführt. Entscheiden sich Schüttorfs Alte Herren jedoch für die beschaulichere Regionalliga, dürfte der TuS Jork nachrücken – und die Quali-Spiele zuhause ausrichten. Für Schmitt ist das noch Zukunftsmusik.
Sein Dank gilt erst einmal dem eigenen Team (“Kampfgeist. Stimmung. Wille. Die Mannschaft hat in dieser Saison viel gearbeitet und sich am Ende nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.”) – und der unerwarteten fremden Hilfe: “Wer hätte gedacht, dass die jungen Delmenhorster gegen Tecklenburg trotz ihres bereits feststehenden Abstiegs noch einmal so eine tolle Leistung abrufen?” In der ersten Partie war Jorks Angriffs-Flummi Sönke Meyer vom Lüneburger Block nicht zu halten.
Foto Elsen
Quelle (tageblatt.de, 12.03.2012)
Die Bundesliga-Reserve des VCB Tecklenburger Land hat die Oberliga-Saison 2011/12 mit einer 0:3-Niederlage beim Tabellenschlusslicht TV Jahn Delmenhorst abgeschlossen. Damit verpasste die junge VCB-Mannschaft die Chance auf den direkten Aufstieg in die Regionalliga, obwohl Konkurrent TuS Jork ebenfalls eine 1:3-Niederlage gegen den FC Schüttorf 09 II hinnehmen musste. Der VCB beendet die Saison damit auf dem 3. Tabellenplatz.
Der TV Jahn Delmenhorst, der vor dem letzten Spieltag bereits als Absteiger in die Verbandsliga feststand, fuhr gegen den VCB erst den dritten Saisonerfolg ein. „Die waren heute einfach zu stark für uns“, bescheinigte Co-Trainer Hendrik Rieskamp dem Absteiger eine gute Leistung. „Für Delmenhorst ging es um nichts mehr. Die haben in ihren letzten beiden Heimspielen noch einmal Vollgas gegeben und damit enormen Druck auf uns erzeugt. Den ist fast alles gelungen und die haben einfach alles getroffen“, so der VCB-Trainer weiter. Die „Tebus“ kamen zu keiner Zeit in ihren Spielrhythmus und mussten immer wieder Rückständen hinterherlaufen. Während die Gastgeber ihren Streifen konsequent durchspielten unterliefen den VCB-Spielern viele individuelle Fehler, wodurch sie nur selten auf Augenhöhe agieren konnten. „Wir haben keinesfalls schlecht gespielt. Besonders unser Zuspiel war heute richtig stark und überaus variabel, doch Delmenhorst war uns einfach überlegen“, untermauerte Rieskamp noch einmal die starke Vorstellung der Hausherren.
Schon im ersten Satz stellte der TV Jahn Delmenhorst frühzeitig die Weichen auf Sieg und gewann souverän mit 25:21. Den zweiten Durchgang hätten sich dann allerdings die Gäste aus dem Tecklenburger Land sichern müssen. Im Satzmittel lagen die „Tebus“ bereits mit vier Punkten vorne, ehe sie sich den Satz trotzdem mit 23:25 haben nehmen lassen. Im Falle eines 1:1-Satzausgleichs hätte das Spiel womöglich noch eine Wende genommen, doch so blühte Delmenhorst nach dem zweiten Satzgewinn völlig auf und erspielte sich auch im dritten und letzten Durchgang einen ungefährdeten 25:21-Satzgewinn. Die VCB-Reserve geht somit noch nicht in die Saisonpause, sondern wird aller Voraussicht nach in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga antreten.
Quelle: www.boden-decke.de 12.03.2012


