Noch eine Hürde bis zum Aufstieg in die Dritte Liga

Donnerstag, 19. April, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Volleyball: TuS Jork ist durch ein Freilos Zweiter der Vorqualifikation – Nächster Gegner heißt Bonn oder Bocholt
JORK.. Die Volleyballer des TuS Jork durften sich im ersten Spiel der Nordwest-Vorqualifikation zur Dritten Liga über ein Freilos freuen, da von den teilnahmeberechtigten Regionalligisten außer dem Tabellensechsten VSG/ASC Göttingen niemand Interesse an der neu eingeführten Spielklasse gezeigt hatte. Damit waren die Altländer eine Runde weiter.
Der zuvor ungeschlagene Meister der Oberliga-Staffel 2, GfL Hannover, musste dagegen gegen die höherklassigen Göttinger antreten und scheiterte deutlich (16:25, 19:25, 20:25). Das Jorker Team machte es anschließend nicht besser und verlor 18:25, 19:25, 20:25.
Am 5. Mai geht die Qualifikation in Bonn weiter. Dann treffen die Altländer auf einen der beiden Vorqualifikanten aus Nordrhein-Westfalen – TuB Bocholt oder SSF Fortuna Bonn. TuS-Trainer Rolf Schmitt geht davon aus, dass die beiden Teams auf jeden Fall stärker sein werden als die Nordwest-Vertreter. “Da macht es wenig Unterschied, gegen wen man ran muss. Die großen Vereine in NRW haben ganz andere Möglichkeiten als wir Kleinen vom Land.” Die Chancen seines Teams beziffert Schmitt auf zehn Prozent. Seine Hoffnung: Die neue Amateurklasse unterhalb des Profibereichs 1. und 2. Bundesliga ist bisher noch nicht gut angenommen worden. Möglicherweise können zwei oder mehr Mannschaften aus der Qualifikation in die Dritte Liga nachrücken. Doch was passiert, wenn Jork dabei wäre und die dichtesten Auswärtsspiele plötzlich in Hannover oder Bremen zu bestreiten wären? Wer trägt die höheren Kosten? TuS-Vorsitzender Rainer Gaffron deutet an, dass der Verein sein Aushängeschild nicht im Regen stehenlassen würde. “Grundsätzlich sind wir zwar ein Breitensportverein, aber wenn die Volleyballer sportlich etwas erreichen, dann werden wir das sicher auch fördern.”
Zu welcher Leistung die Altländer fähig sind, wenn sie es schaffen, selbst konstant Druck auf den Gegner auszuüben, zeigten sie zu Beginn des dritten Satzes, als sie gegen die ansonsten vor allem im Angriff überlegenen Göttinger eine 11:5-Führung herausspielten – und das, obwohl eine ganze Reihe von Stammkräften fehlten oder von Trainer Schmitt geschont wurden. Schmitt: “Heute sollten die spielen, die sonst nicht so zum Einsatz kommen, sich im Training aber nie hängenlassen.”

tageblatt.de, 16.04.2012

Der Regionalliga-Aufstieg ist sicher

Montag, 12. März, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Jorks Volleyballer auf der Achterbahn der Gefühle – Möglicherweise weitere Aufstiegsspiele

Sönke Meyer gg Lüneburg

Günther SCHULTZ JORK. Zu feiern gab es zunächst nichts, als sich Jorks Volleyballer im ‘Great Plains’ in Buxtehude zum gemeinsamen Abschlussabend einfanden. Ihr Ziel, mit zwei Siegen am letzten Heimspieltag direkt in die Regionalliga aufzusteigen, hatten sie nicht erreicht. “Entsprechend bedröppelt waren die Mienen”, so TuS-Coach Rolf Schmitt. Quasi erst zum Nachtisch wurde die Gänsehaut-Nachricht des Tages serviert: Der VCB Tecklenburger Land, Mitkonkurrent der Altländer um die Vizemeisterschaft in der Oberliga, hatte sensationell mit 0:3 bei Schlusslicht Delmenhorst verloren.
Und das hieß: Jorks 3:1-Auftakterfolg über den weiteren Absteiger Lüneburg II (25:21, 15:25, 25:18, 25:16) reichte, um als Tabellenzweiter direkt aufzusteigen. Da machte es auch nichts, dass dem Heimteam der anfangs noch für unerlässlich gehaltene Coup gegen Meister Schüttorf nicht gelang. Die ergrauten Schüttorfer Routiners, Durchschnittsalter satte 43, setzten sich im Endspurt klar mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:18, 26:24) gegen die vor allem in den Ballannahme wesentlich inkonstanteren Gastgeber durch. Dazu musste Schüttorfs Spielführer seine Mannen nach verlorenem ersten Durchgang allerdings mit markigen Worten aufrütteln (“Wir sind hier in Jork, 68 Prozent reichen nicht”). Denn dem TuS gelang es spätestens, nachdem Robert Merkens die Regie im Zuspiel übernommen hatte, mit dem Meister spielerisch auf Augenhöhe zu sein und ihm bis zum Ende der Partie einen offenen Schlagabtausch zu liefern. Sehr zu Freude der zahlreichen Zuschauer übrigens, die sich in der Halle eingefunden hatten und für lautstarke Unterstützung sorgten. “Dass man in Jork wieder guten Volleyballsport geboten bekommt, hat sich langsam herumgesprochen. Die Zuschauerzahlen steigen”, freute sich Rolf Schmitt.
Womöglich wartet noch ein besonderer Leckerbissen auf das fachkundige Publikum. Schüttorf II könnte als Oberliga-Meister an der Vorqualifikation zur neuen 3.Volleyball-Liga teilnehmen, die der Deutsche Volleyball-Verband zur nächsten Saison einführt. Entscheiden sich Schüttorfs Alte Herren jedoch für die beschaulichere Regionalliga, dürfte der TuS Jork nachrücken – und die Quali-Spiele zuhause ausrichten. Für Schmitt ist das noch Zukunftsmusik.
Sein Dank gilt erst einmal dem eigenen Team (“Kampfgeist. Stimmung. Wille. Die Mannschaft hat in dieser Saison viel gearbeitet und sich am Ende nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.”) – und der unerwarteten fremden Hilfe: “Wer hätte gedacht, dass die jungen Delmenhorster gegen Tecklenburg trotz ihres bereits feststehenden Abstiegs noch einmal so eine tolle Leistung abrufen?” In der ersten Partie war Jorks Angriffs-Flummi Sönke Meyer vom Lüneburger Block nicht zu halten.
Foto Elsen

Quelle (tageblatt.de, 12.03.2012)

TuS Jork hält Kurs Richtung Dritte Liga

Montag, 5. März, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Volleyball-Oberliga: Nach zwei Siegen über Oldenburg und Delmenhorst steht Jork in der Relegation
JORK.. Der wichtige erste Schritt ist gemacht. Nach den beiden Heimerfolgen über den Oldenburger TB (3:2) und Jahn Delmenhorst (3:0) ist den Oberliga-Volleyballern des TuS Jork zumindest ein Platz in der Relegation zur dritthöchsten deutschen Spielklasse nicht mehr zu nehmen.
Ein Heimspieltag im klassischen Sinne war es eigentlich nicht, denn die Altländer mussten wegen Bauarbeiten in ihrer Halle nach Stade ausweichen. TuS-Trainer Rolf Schmitt: “Vielen Dank an den VfL Stade für die Gastfreundschaft, für all die Helfer und Trommler, die uns unterstützt haben. Wir hatten eine tolle Kulisse.”
Die war auch dringend nötig, denn das erste Match gegen Oldenburg war ein hartes Stück Arbeit. Erst nach 117 Minuten war dieser starke Gegner mit 20:25, 25:21, 25:23, 20:25, 15:9 bezwungen. Coach Rolf Schmitt: “Ein Sonntagsspiel birgt viele Gefahren – man ist nicht im gewohnten Rhythmus. Die Oldenburger hatten offensichtlich den besseren Wecker; mit ihrer Gegenwehr haben sie uns überrascht.”
Erst im Tiebreak, als die Jorker Alles oder Nichts spielten, gelang der entscheidende Durchbruch. Der junge Sönke Meyer, Jorks bester Angreifer, setzte den Schlusspunkt zum 15:9.
In der zweiten Partie des Tages wartete mit dem Tabellenletzten Delmenhorst ein deutlich leichterer Gegner auf die Jorker. Allerdings taten sich die Hausherren nach den vorangegangenen Mühen etwas schwer, den Pflichtsieg mit 25:19, 25:21, 25:18 nach Hause zu fahren. “Da hat es sich ausgezahlt, dass wir starke Einwechselspieler haben”, sagt Coach Rolf Schmitt, dessen Team vor den letzten beiden Spielen klar Kurs Richtung Dritte Liga hält.

Quelle: tageblatt.de, 06.03.2012

Volleyball: Jork kämpft um den Aufstieg

Samstag, 3. März, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Werbung für den Volleyball machen

JORK.. Zu früh gefreut: Zwar hatte der VCB Tecklenburger Land II, härtester Konkurrent des TuS Jork um Aufstiegsplatz zwei in der Volleyball-Oberliga, gegen Spitzenreiter Schüttorf Federn gelassen, doch nach Pluszählern liegt Tecklenburg in der aktuellen Tabelle immer noch vor den Jorkern. Die Altländer haben wegen Umbauarbeiten in ihrer Heimhalle nämlich zwei Spiele weniger auf dem Konto. Diese Partien werden jetzt am Sonntag nachgeholt – in Stade. Der heimische VfL hatte freundlicherweise eine Halle organisiert. “Diese Gelegenheit wollen wir nutzen, um bei Jorks Nachbarn aktiv Werbung für den Volleyball zu betreiben”, erklärt TuS-Libero Patrick Steinmüller, der als Nachwuchskoordinator des VfL Stade bereits viel dafür getan hat, dass Volleyball in der Hansestadt wieder attraktiv geworden ist. Die Spiele werden ab 11 Uhr in der Halle der Friedrich-Fröbel-Schule, Lönsweg 2, ausgetragen. “Sie sind äußerst wichtig, um unseren Vorteil gegenüber den Tecklenburgern nutzen zu können. Die haben jetzt vier Partien verloren – wir nur drei. Mit 4:0 Punkten aus den Begegnungen am Sonntag gegen den Oldenburger TB und gegen den TV Jahn Delmenhorst können wir die Chance auf Platz zwei wahren.” Der würde in dieser Saison den direkten Aufstieg in die Regionalliga bedeuten. Jorks Volleyballer haben es in den letzten vier Heimspielen also selbst in der Hand – bleiben sie ungeschlagen, ersparen sie sich der Strapazen der Relegation.

Quelle (tageblatt.de: 02.03.2012)

Druck aufgebaut

Mittwoch, 29. Februar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Volleyball-Oberliga: TuS Jork erobert Platz zwei

JORK.. Einen Tag lang hieß es Hoffen für Jorks Oberliga-Volleyballer. Nachdem sich der TuS erfolgreich mit 3:0 beim VfL Lintorf II durchgesetzt hatte (25:14, 25:19, 25:17), hing es vom Ergebnis des Sonntagsspiels Tecklenburger Land II gegen Schüttorf II ab, ob die Altländer auf Tabellenrang zwei vorrücken durften. Am Abend dann die erlösende Botschaft: Tecklenburg, der bisherige Zweite, hatte gegen den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter Schüttorf um Haaresbreite mit 2:3 verloren. “Wir wollten mit einem klaren Erfolg in Lintorf psychologischen Druck auf den VCB ausüben”, so TuS-Coach Rolf Schmitt. Bei vier noch ausstehenden Heimspielen sieht er seine Mannschaft jetzt gut im Plan. “Alles, was wir bis hierher erreicht haben, ist nur zu schaffen, wenn Rückschläge von der ganzen Gruppe aufgefangen werden, wenn jeder für den anderen einsteht, um als Team maximalen Erfolg zu haben. Meine Hochachtung gilt daher gerade den Spielern, die ihr Ego in den Dienst der Mannschaft stellen, die sich im Training motivieren können, auch wenn sie am Wochenende nicht zum Einsatz kommen.” Wertvollster Spieler war für Schmitt Andreas Stammer, der auch den Schlusspunkt zum 25:17 setzte. “Andi hat eine bewegte Woche hinter sich”, berichtet der Trainer, “nach tagelangem Krankenhausaufenthalt hat er am letzten Wochenende freiwillig Sonderschichten geschoben, bevor er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist”.

Quelle: tageblatt.de (28.02.2012)

Netzriese Stechmann bringt Stabilität

Mittwoch, 15. Februar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Oberliga: Wichtiger Auswärtssieg für Altländer Volleyballer in Vechta – Jork jetzt sicher Dritter

JORK.. Es war der Spitzenspieltag der Volleyball-Oberliga: Der Tabellenvierte DJK Füchtel Vechta empfing mit dem Dritten, TuS Jork, und dem Zweiten, VCB Tecklenburger Land II, genau die beiden Teams, die er aus dem Weg räumen musste, um selbst noch eine Chance auf die Relegation zur Oberliga zu haben. Zum Glück für die Altländer Gäste ging dieses Vorhaben gründlich schief. Die Heimmannschaft unterlag beiden Kontrahenten mit 1:3. Jork und Tecklenburg haben sich damit von Vechta abgesetzt. “Man hat allen drei Teams angemerkt, dass das heute ein besonderer Spieltag war”, resümierte Jorks Trainer Rolf Schmitt. “Wir haben sehr verhalten begonnen, denn wir waren gewarnt.” In der Vorrunde hatte Vechta den Altländern eine empfindliche 0:3-Heimpleite beschert. Nach erstem Abtasten der gegnerischen Stärke konnte sich zuerst Jork in Führung blocken. Vor allem die exzellenten Aufschläge des jüngsten Jorkers, Finn Schwarmann, setzten die Hausherren so unter Druck, dass ihr Spielaufbau ungenau wurde und ihre Angriffe leichte Beute für den Block des TuS waren. “Finn war heute unser bester Aufschläger, dazu noch hervorragend in der Annahme und überzeugend im Angriff”, lobte Rolf Schmitt. Nach gewonnenem ersten Durchgang (25:20) vergab sein Team allerdings im zweiten Satz mit 20:25 leichtfertig die angestrebte 3:0-Revanche. Mit der Einwechselung von Netzriese Ulf Stechmann festigte sich das Spiel der Altländer jedoch wieder, so dass die letzten Sätze nach Hause gebracht werden konnten (25:20, 25:12). Der dritte Tabellenplatz ist nun sicher.

(Quelle: tageblatt.de, 13.02.2012)

TuS Jork zeigt eine Top-Leistung

Dienstag, 24. Januar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Volleyball-Oberliga: Sicheres 3:1 im Ammerland

JORK.. ”Unsere Führungsspieler haben heute Verantwortung übernommen”, freute sich Jorks Oberliga-Trainer Rolf Schmitt. “Besonders Markus Staebner war glänzend aufgelegt.” Trotz gelegentlicher Schwierigkeiten bei der Ballannahme brachten Jorks Volleyballer ihre Auswärtspartie bei der VSG Ammerland II mit 3:1 sicher nach Hause (25:13, 22:25, 25:13, 25:19). Vor allem im ersten Durchgang spielten sich die Altländer in einen wahren Rausch.
Schon die Aufschläge des TuS Jork brachten den Gegner in höchste Not. Schmitt: “Wenn Markus Staebner seinen Aufschlaghammer herausholte, wurde es besonders unangenehm für die Ammerländer.” Jeder von Staebners Sprungaufschlägen bedeutete einen Punkt für sein Team. Neun Servicewinner oder direkte Asse reihten sich aneinander, und Staebners ganze Körpersprache verhieß dabei nichts Gutes für Ammerlands eingeschüchterte Annahmespieler. Doch nach dem schnellen Verlust des ersten Durchgangs kämpften sich die Gastgeber noch zum Satzausgleich. Kein Problem für die Jorker: Markus Staebner sorgt mit seinen Aufschlägen im dritten Satz gleich wieder für eine beruhigende 5:0-Führung.
In jetzt perfekt eingespielter Aufstellung zog der TuS immer sicherer sein schnelles Spiel auf und gab das Match nicht mehr aus der Hand. In dieser Phase zeigte der erneut starke Martin Petzold wieder, warum ihn sein Trainer für den besten Zuspieler der Volleyball-Oberliga hält.

Quelle: tageblatt.de (23.01.2012)

Das größte Talent seit vielen Jahren

Das größte Talent seit vielen Jahren

Sonntag, 15. Januar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  1 Comment

Finn Schwarmann steht in zwei Auswahlteams

Günther SchultzJork. Die Frage, wie Finn Schwarmann, 17-jähriger Außenangreifer beim Volleyball-Oberligisten TuS Jork, zu seiner Sportart kam, erübrigt sich fast: Vater Volker Schwarmann (65) ist als Volleyballpionier der ersten Stunde im Landkreis Stade, als erfolgreichster Volleyballtrainer der Region und als Förderer unzähliger Volleyballtalente geradezu eine Legende. Auch Mutter Dörte Schwarmann (49) war in ihrer aktiven Zeit eine erfolgreiche Bundesligaspielerin beim Hamburger SV und SC Langenhorn.
Kein Wunder, dass sich Finn Schwarmann wie seine jüngeren Geschwister Lucie und Ole auf Dauer nicht dem Reiz des Volleyballs entziehen konnte. “Angefangen habe ich bei der Leichtathletik”, erzählt der liebenswürdige, fast schüchtern wirkende junge Mann. “Doch als Volleyball hinzukam, schaffte ich es bald zeitlich nicht mehr, beides zu machen.”
Seine ersten Schritte als Volleyballer unternahm Finn Schwarmann vor gut acht Jahren – natürlich in der Jugendgruppe des Herrn Papa. Inzwischen kommt er regelmäßig in der Oberliga-Mannschaft des TuS Jork zum Einsatz und ist Hamburger Auswahlspieler. Und zwar sowohl in der Halle als auch in der Beach-Auswahl. Ab kommender Saison darf er mit Zweitspielrecht auch für den VC Olympia Hamburg ran – in der Regionalliga. Dort will seine Jorker Mannschaft erst noch hin; Finn wird dieses Ziel bereits sicher erreichen.
“Finn Schwarmann ist Jorks talentiertester Spieler der letzten fünfzehn Jahre”, bestätigt sein Trainer Rolf Schmitt die glänzenden Zukunftsaussichten seines Schützlings. “Ob er seinen Weg machen wird, hängt davon ab, wie sein Körper die Belastungen des Leistungssports verkraftet, und von dem, was er überhaupt erreichen will. Nationalspieler in der Halle wird er bei einer Größe von 1,85 Metern sicher nicht werden; da sind im Volleyball andere Körperlängen gefragt. Seine Zukunft wird wohl eher im Sand liegen. Die Basis ist da – Talent, Willen und Fleiß hat er.”
Der so Gelobte ist seinem Trainer Rolf Schmitt dankbar für die Ratschläge, die dieser ihm gibt. “Auch von erfahrenen Mannschaftskameraden wie Martin Petzold kriege ich viele Tipps; das hat mir ebenfalls geholfen.” Anfangs, als dreizehn-, vierzehnjähriger Neuling, fand er es allerdings ein bisschen komisch, mit wesentlich Älteren zu trainieren. “Die Gesprächsthemen sind doch andere”, sagt Schwarmann und lächelt.
Auch in der Schule läuft es gut für ihn. “Die Lehrer am Buxtehuder Gymnasium Süd kennen meine Situation als Sportler und helfen mir, dass ich alles organisiert bekomme.” Viel Zeit für andere Hobbys bleibt nicht mehr. Finn, der seine zweite große Leidenschaft, das Windsurfen, ebenfalls mit seinem Vater teilt: “Bisher war das immer ein schöner Ausgleich für mich. Aber ich fürchte, dazu werde ich nicht mehr kommen, wenn ich im Sommer Ernst mache mit Beachvolleyball.” Seine erste größere Verletzung, einen zweifachen Bänderriss im rechten Fuß, hat er überstanden. “Ich hatte einen guten Physiotherapeuten. Und Mama hat auch ein bisschen bei der Reha geholfen.”

(Quelle: 14.01.2012, tageblatt.de)

TuS Jork vergeigt den Rückrundenstart

Montag, 9. Januar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

TuS-Volleyballer enttäuschen im Tecklenburger Land auf ganzer Linie mit einer 0:3-Niederlage

JORK / IBBENBÜREN.. ”Eine absolut indiskutable Leistung”, entsetzte sich TuS-Trainer Rolf Schmitt. Sang- und klanglos verloren Jorks Volleyballer ihre Oberliga-Partie beim VCB Tecklenburger Land II mit 0:3 (9:25, 20:25, 15:25).
Für Schmitt und seine Mannen ist dieser Rückrundenauftakt eine Riesenenttäuschung. Nach der langen Wettkampfpause – seit November hatten die Altländer kein Spiel mehr bestritten – fand Schmitts Team zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Schmitt: “Wir haben keine Basis gefunden, den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Wir waren in allen Belangen unterlegen. Während Tecklenburg in Annahme, Abwehr, Block und Angriff hervorragenden Volleyball zeigte, fielen wir in alte Fehlermuster zurück.”
Nicht stabil die Annahme, zu drucklos agierte der Jorker Angriff. Auch den Umstand, dass den Gastgebern fünf Sätze aus der vorherigen Heimpartie gegen Lintorf in den Knochen steckten, vermochte der TuS Jork nicht zu nutzen. Schmitt: “Lediglich im zweiten Satz gab es ein kurzes Aufbäumen und eine Führung bis 18:16.” Doch die Jorker Spieler konnten ihr Potenzial an diesem Tag einfach nicht abrufen.
Hängende Köpfe beim TuS Jork- Jubel dagegen bei den Gastgebern. Grund: Der VCB hat es geschafft, die Jorker von Tabellenrang zwei zu verdrängen. Und der bedeutet in diesem Jahr den direkten Aufstieg in die Regionalliga – eigentlich das erklärte Ziel des TuS. Doch Regionalliga-reif war an diesem Spieltag nur die Leistung des VCB Tecklenburger Land.

(Quelle: 09.01.2012, tageblatt.de)

Der Lenker und Denker

Samstag, 10. Dezember, 2011  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Der Volleyball-Oberligist TuS Jork profitiert von Martin Petzolds Erfahrung und Einstellung

Günther Schultz Jork. Rolf Schmidt, Trainer des Volleyball-Oberligisten TuS Jork, schwärmt von seinem wichtigsten Neuzugang. “Martin ist Denker und Lenker der Mannschaft. Er lebt einen neuen Geist vor, will immer sein Bestes geben, treibt sich und alle anderen zu Höchstleistungen an – auch den Trainer. So einen Volleyball-Spieler findet man nur selten.” Zuspieler Martin Petzold, 30 Jahre alt, ist eigentlich ein Allrounder, kann außer im Zuspiel auch als Libero oder als Außenangreifer eingesetzt werden.
“Das Volleyballspielen habe ich mit sieben Jahren angefangen und sozusagen von der Pike auf gelernt”, erzählt der gebürtige Rostocker, der in Schwerin aufgewachsen ist und über den SV Verkehrsbetriebe in die Jugend des SC Traktor Schwerin, später Schweriner SC, kam. “Mein Jugendtrainer Horst Holz hat mich geprägt wie kein anderer. Er hat viel Wert auf Technik, Koordination und Bewegungsabläufe gelegt. Was man da gelernt hat, hab ich nie wieder verlernt.”
Zum Volleyball abkommandieren, wie in der DDR üblich, musste ihn niemand. “Mein Vater und Bruder haben Volleyball gespielt, das hat mich interessiert. Da bin ich freiwillig mit denen mitgegangen, die dafür aufgrund ihrer Körpergröße ausgesucht wurden.” Mit der Schweriner Jugend war der heute 1,86 m große Petzold sehr erfolgreich, nahm an neun Deutschen Meisterschaften teil und wurde sechsmal Deutscher Vizemeister. Von der A-Jugend ging es für ihn ohne Umwege gleich in die 2. Bundesliga. “Wer gut genug war, ging zu den Volley Tigers Ludwigslust.” Petzold war gut genug.
Seine spielerischen Fähigkeiten halfen ihm auch nach dem Abitur. Der FC Schüttorf 09 vermittelte ihm eine Ausbildungsstelle als Industriekaufmann. Vier Jahre lang spielte er für die Osnabrücker in der 2. Liga und in der Regionalliga, bevor er zum benachbarten Drittligisten VfL Lintorf wechselte. Dort lernte er seinen heutigen Mitspieler Jan Fitschen kennen. “Als meine Freundin Elke einen Job in Hamburg bekam und ich eine Anstellung bei Interpane in Buxtehude, sind wir hierher gezogen. Zuletzt habe ich beim Eimsbütteler TV gespielt, mir dann aber eine schwere Bänderverletzung im linken Fuß zugezogen, die mich zwei Jahre lang außer Gefecht setzte.”
Der Zufall führte ihn wieder mit Jan Fitschen zusammen, der ihm anbot, mal in Jork beim Training vorbeizuschauen. Petzold: “Ich war überrascht, wie ambitioniert hier trainiert wird. Auch in den höheren Ligen habe ich selten so eine intensive Vorbereitung mitgemacht. Das hat mich angesprochen. Freizeitvolleyball ist nichts für mich. Das Training hatte für mich immer einen hohen Stellenwert, früher bei sieben Trainingseinheiten in der Woche, sogar noch vor den Frauen.” Petzold grinst. “Jedenfalls, bis ich Elke kennengelernt habe.”

09.12.2011

(Quelle: tageblatt.de 09.12.2011)