Netzriese Stechmann bringt Stabilität

Mittwoch, 15. Februar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Oberliga: Wichtiger Auswärtssieg für Altländer Volleyballer in Vechta – Jork jetzt sicher Dritter

JORK.. Es war der Spitzenspieltag der Volleyball-Oberliga: Der Tabellenvierte DJK Füchtel Vechta empfing mit dem Dritten, TuS Jork, und dem Zweiten, VCB Tecklenburger Land II, genau die beiden Teams, die er aus dem Weg räumen musste, um selbst noch eine Chance auf die Relegation zur Oberliga zu haben. Zum Glück für die Altländer Gäste ging dieses Vorhaben gründlich schief. Die Heimmannschaft unterlag beiden Kontrahenten mit 1:3. Jork und Tecklenburg haben sich damit von Vechta abgesetzt. “Man hat allen drei Teams angemerkt, dass das heute ein besonderer Spieltag war”, resümierte Jorks Trainer Rolf Schmitt. “Wir haben sehr verhalten begonnen, denn wir waren gewarnt.” In der Vorrunde hatte Vechta den Altländern eine empfindliche 0:3-Heimpleite beschert. Nach erstem Abtasten der gegnerischen Stärke konnte sich zuerst Jork in Führung blocken. Vor allem die exzellenten Aufschläge des jüngsten Jorkers, Finn Schwarmann, setzten die Hausherren so unter Druck, dass ihr Spielaufbau ungenau wurde und ihre Angriffe leichte Beute für den Block des TuS waren. “Finn war heute unser bester Aufschläger, dazu noch hervorragend in der Annahme und überzeugend im Angriff”, lobte Rolf Schmitt. Nach gewonnenem ersten Durchgang (25:20) vergab sein Team allerdings im zweiten Satz mit 20:25 leichtfertig die angestrebte 3:0-Revanche. Mit der Einwechselung von Netzriese Ulf Stechmann festigte sich das Spiel der Altländer jedoch wieder, so dass die letzten Sätze nach Hause gebracht werden konnten (25:20, 25:12). Der dritte Tabellenplatz ist nun sicher.

(Quelle: tageblatt.de, 13.02.2012)

TuS Jork zeigt eine Top-Leistung

Dienstag, 24. Januar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Volleyball-Oberliga: Sicheres 3:1 im Ammerland

JORK.. ”Unsere Führungsspieler haben heute Verantwortung übernommen”, freute sich Jorks Oberliga-Trainer Rolf Schmitt. “Besonders Markus Staebner war glänzend aufgelegt.” Trotz gelegentlicher Schwierigkeiten bei der Ballannahme brachten Jorks Volleyballer ihre Auswärtspartie bei der VSG Ammerland II mit 3:1 sicher nach Hause (25:13, 22:25, 25:13, 25:19). Vor allem im ersten Durchgang spielten sich die Altländer in einen wahren Rausch.
Schon die Aufschläge des TuS Jork brachten den Gegner in höchste Not. Schmitt: “Wenn Markus Staebner seinen Aufschlaghammer herausholte, wurde es besonders unangenehm für die Ammerländer.” Jeder von Staebners Sprungaufschlägen bedeutete einen Punkt für sein Team. Neun Servicewinner oder direkte Asse reihten sich aneinander, und Staebners ganze Körpersprache verhieß dabei nichts Gutes für Ammerlands eingeschüchterte Annahmespieler. Doch nach dem schnellen Verlust des ersten Durchgangs kämpften sich die Gastgeber noch zum Satzausgleich. Kein Problem für die Jorker: Markus Staebner sorgt mit seinen Aufschlägen im dritten Satz gleich wieder für eine beruhigende 5:0-Führung.
In jetzt perfekt eingespielter Aufstellung zog der TuS immer sicherer sein schnelles Spiel auf und gab das Match nicht mehr aus der Hand. In dieser Phase zeigte der erneut starke Martin Petzold wieder, warum ihn sein Trainer für den besten Zuspieler der Volleyball-Oberliga hält.

Quelle: tageblatt.de (23.01.2012)

Das größte Talent seit vielen Jahren

Das größte Talent seit vielen Jahren

Sonntag, 15. Januar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  1 Comment

Finn Schwarmann steht in zwei Auswahlteams

Günther SchultzJork. Die Frage, wie Finn Schwarmann, 17-jähriger Außenangreifer beim Volleyball-Oberligisten TuS Jork, zu seiner Sportart kam, erübrigt sich fast: Vater Volker Schwarmann (65) ist als Volleyballpionier der ersten Stunde im Landkreis Stade, als erfolgreichster Volleyballtrainer der Region und als Förderer unzähliger Volleyballtalente geradezu eine Legende. Auch Mutter Dörte Schwarmann (49) war in ihrer aktiven Zeit eine erfolgreiche Bundesligaspielerin beim Hamburger SV und SC Langenhorn.
Kein Wunder, dass sich Finn Schwarmann wie seine jüngeren Geschwister Lucie und Ole auf Dauer nicht dem Reiz des Volleyballs entziehen konnte. “Angefangen habe ich bei der Leichtathletik”, erzählt der liebenswürdige, fast schüchtern wirkende junge Mann. “Doch als Volleyball hinzukam, schaffte ich es bald zeitlich nicht mehr, beides zu machen.”
Seine ersten Schritte als Volleyballer unternahm Finn Schwarmann vor gut acht Jahren – natürlich in der Jugendgruppe des Herrn Papa. Inzwischen kommt er regelmäßig in der Oberliga-Mannschaft des TuS Jork zum Einsatz und ist Hamburger Auswahlspieler. Und zwar sowohl in der Halle als auch in der Beach-Auswahl. Ab kommender Saison darf er mit Zweitspielrecht auch für den VC Olympia Hamburg ran – in der Regionalliga. Dort will seine Jorker Mannschaft erst noch hin; Finn wird dieses Ziel bereits sicher erreichen.
“Finn Schwarmann ist Jorks talentiertester Spieler der letzten fünfzehn Jahre”, bestätigt sein Trainer Rolf Schmitt die glänzenden Zukunftsaussichten seines Schützlings. “Ob er seinen Weg machen wird, hängt davon ab, wie sein Körper die Belastungen des Leistungssports verkraftet, und von dem, was er überhaupt erreichen will. Nationalspieler in der Halle wird er bei einer Größe von 1,85 Metern sicher nicht werden; da sind im Volleyball andere Körperlängen gefragt. Seine Zukunft wird wohl eher im Sand liegen. Die Basis ist da – Talent, Willen und Fleiß hat er.”
Der so Gelobte ist seinem Trainer Rolf Schmitt dankbar für die Ratschläge, die dieser ihm gibt. “Auch von erfahrenen Mannschaftskameraden wie Martin Petzold kriege ich viele Tipps; das hat mir ebenfalls geholfen.” Anfangs, als dreizehn-, vierzehnjähriger Neuling, fand er es allerdings ein bisschen komisch, mit wesentlich Älteren zu trainieren. “Die Gesprächsthemen sind doch andere”, sagt Schwarmann und lächelt.
Auch in der Schule läuft es gut für ihn. “Die Lehrer am Buxtehuder Gymnasium Süd kennen meine Situation als Sportler und helfen mir, dass ich alles organisiert bekomme.” Viel Zeit für andere Hobbys bleibt nicht mehr. Finn, der seine zweite große Leidenschaft, das Windsurfen, ebenfalls mit seinem Vater teilt: “Bisher war das immer ein schöner Ausgleich für mich. Aber ich fürchte, dazu werde ich nicht mehr kommen, wenn ich im Sommer Ernst mache mit Beachvolleyball.” Seine erste größere Verletzung, einen zweifachen Bänderriss im rechten Fuß, hat er überstanden. “Ich hatte einen guten Physiotherapeuten. Und Mama hat auch ein bisschen bei der Reha geholfen.”

(Quelle: 14.01.2012, tageblatt.de)

TuS Jork vergeigt den Rückrundenstart

Montag, 9. Januar, 2012  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

TuS-Volleyballer enttäuschen im Tecklenburger Land auf ganzer Linie mit einer 0:3-Niederlage

JORK / IBBENBÜREN.. ”Eine absolut indiskutable Leistung”, entsetzte sich TuS-Trainer Rolf Schmitt. Sang- und klanglos verloren Jorks Volleyballer ihre Oberliga-Partie beim VCB Tecklenburger Land II mit 0:3 (9:25, 20:25, 15:25).
Für Schmitt und seine Mannen ist dieser Rückrundenauftakt eine Riesenenttäuschung. Nach der langen Wettkampfpause – seit November hatten die Altländer kein Spiel mehr bestritten – fand Schmitts Team zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Schmitt: “Wir haben keine Basis gefunden, den Gegner in Bedrängnis zu bringen. Wir waren in allen Belangen unterlegen. Während Tecklenburg in Annahme, Abwehr, Block und Angriff hervorragenden Volleyball zeigte, fielen wir in alte Fehlermuster zurück.”
Nicht stabil die Annahme, zu drucklos agierte der Jorker Angriff. Auch den Umstand, dass den Gastgebern fünf Sätze aus der vorherigen Heimpartie gegen Lintorf in den Knochen steckten, vermochte der TuS Jork nicht zu nutzen. Schmitt: “Lediglich im zweiten Satz gab es ein kurzes Aufbäumen und eine Führung bis 18:16.” Doch die Jorker Spieler konnten ihr Potenzial an diesem Tag einfach nicht abrufen.
Hängende Köpfe beim TuS Jork- Jubel dagegen bei den Gastgebern. Grund: Der VCB hat es geschafft, die Jorker von Tabellenrang zwei zu verdrängen. Und der bedeutet in diesem Jahr den direkten Aufstieg in die Regionalliga – eigentlich das erklärte Ziel des TuS. Doch Regionalliga-reif war an diesem Spieltag nur die Leistung des VCB Tecklenburger Land.

(Quelle: 09.01.2012, tageblatt.de)

Der Lenker und Denker

Samstag, 10. Dezember, 2011  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Der Volleyball-Oberligist TuS Jork profitiert von Martin Petzolds Erfahrung und Einstellung

Günther Schultz Jork. Rolf Schmidt, Trainer des Volleyball-Oberligisten TuS Jork, schwärmt von seinem wichtigsten Neuzugang. “Martin ist Denker und Lenker der Mannschaft. Er lebt einen neuen Geist vor, will immer sein Bestes geben, treibt sich und alle anderen zu Höchstleistungen an – auch den Trainer. So einen Volleyball-Spieler findet man nur selten.” Zuspieler Martin Petzold, 30 Jahre alt, ist eigentlich ein Allrounder, kann außer im Zuspiel auch als Libero oder als Außenangreifer eingesetzt werden.
“Das Volleyballspielen habe ich mit sieben Jahren angefangen und sozusagen von der Pike auf gelernt”, erzählt der gebürtige Rostocker, der in Schwerin aufgewachsen ist und über den SV Verkehrsbetriebe in die Jugend des SC Traktor Schwerin, später Schweriner SC, kam. “Mein Jugendtrainer Horst Holz hat mich geprägt wie kein anderer. Er hat viel Wert auf Technik, Koordination und Bewegungsabläufe gelegt. Was man da gelernt hat, hab ich nie wieder verlernt.”
Zum Volleyball abkommandieren, wie in der DDR üblich, musste ihn niemand. “Mein Vater und Bruder haben Volleyball gespielt, das hat mich interessiert. Da bin ich freiwillig mit denen mitgegangen, die dafür aufgrund ihrer Körpergröße ausgesucht wurden.” Mit der Schweriner Jugend war der heute 1,86 m große Petzold sehr erfolgreich, nahm an neun Deutschen Meisterschaften teil und wurde sechsmal Deutscher Vizemeister. Von der A-Jugend ging es für ihn ohne Umwege gleich in die 2. Bundesliga. “Wer gut genug war, ging zu den Volley Tigers Ludwigslust.” Petzold war gut genug.
Seine spielerischen Fähigkeiten halfen ihm auch nach dem Abitur. Der FC Schüttorf 09 vermittelte ihm eine Ausbildungsstelle als Industriekaufmann. Vier Jahre lang spielte er für die Osnabrücker in der 2. Liga und in der Regionalliga, bevor er zum benachbarten Drittligisten VfL Lintorf wechselte. Dort lernte er seinen heutigen Mitspieler Jan Fitschen kennen. “Als meine Freundin Elke einen Job in Hamburg bekam und ich eine Anstellung bei Interpane in Buxtehude, sind wir hierher gezogen. Zuletzt habe ich beim Eimsbütteler TV gespielt, mir dann aber eine schwere Bänderverletzung im linken Fuß zugezogen, die mich zwei Jahre lang außer Gefecht setzte.”
Der Zufall führte ihn wieder mit Jan Fitschen zusammen, der ihm anbot, mal in Jork beim Training vorbeizuschauen. Petzold: “Ich war überrascht, wie ambitioniert hier trainiert wird. Auch in den höheren Ligen habe ich selten so eine intensive Vorbereitung mitgemacht. Das hat mich angesprochen. Freizeitvolleyball ist nichts für mich. Das Training hatte für mich immer einen hohen Stellenwert, früher bei sieben Trainingseinheiten in der Woche, sogar noch vor den Frauen.” Petzold grinst. “Jedenfalls, bis ich Elke kennengelernt habe.”

09.12.2011

(Quelle: tageblatt.de 09.12.2011)

Volleyball: TuS ist wieder im Rennen

Montag, 28. November, 2011  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  1 Comment

Wieder auf dem zweiten Tabellenplatz

JORK.. Teil zwei ihrer Serie von drei aufeinanderfolgenden Oberliga-Heimspieltagen bewältigten Jorks Volleyballer souveräner als den ersten. Vor heimischer Kulisse bezwangen sie diesmal die beiden Mittelfeld-Teams VfL Lintorf II und VSG Ammerland II jeweils klar mit 3:0. Damit sind die Altländer zunächst wieder auf Tabellenplatz zwei zu finden. “Wir sind zurück im Titelkampf”, freute sich TuS-Trainer Rolf Schmitt, dessen Mannschaft gegen beide Gästeteams einen spannenden Schlagabtausch bot. Entschieden wurden beide Partien im jeweiligen zweiten Satz. Schon der erste Durchgang gegen Lintorf II war eine knappe Angelegenheit; er endete mit einem 25:23 für Jork. Auch als es die Gäste schafften, im nächsten Satz nicht nur zum 23:23 auszugleichen, sondern sogar mit 26:25 in Führung zu gehen, behielten Jorks Spieler die Nerven, glichen aus. Am Ende brachten zwei gute Aufschläge von Andreas Stammer den 28:26-Satzgewinn. Der Rest – ein 25:18 im dritten Durchgang – war danach Formsache, vor allem dank eines gut aufgelegten Thorsten Kück. Der Angreifer zeigte sich diesmal überragend in der Ballannahme, stark im Angriff und erfolgreich im Block. Dass der Start gegen die Bundesligareserve der VSG Ammerland gut gelang (25:17), war mit sein Verdienst. Doch auch hier zeigten die Gäste im zweiten Durchgang heftige Gegenwehr. Mit viel Einsatzwillen holten sie sich insgesamt vier Satzbälle. Indes – Jork blockte und schmetterte einen nach dem anderen ab, verwandelte seinerseits den zweiten eigenen zum 28:26. “Damit war die Moral der Ammerländer gebrochen”, so Schmitt.
Acht Blockpunkte hintereinander sorgten dafür, dass im dritten Satz nichts mehr anbrannte. Noch bevor der Matchball zum 25:14 verwandelt war, stimmten Jorks Spieler auf dem Feld die ersten Freudengesänge an. Der TuS ist wieder im Rennen.

Quelle: tageblatt.de

TuS Jork dreht schon verloren geglaubtes Spiel

TuS Jork dreht schon verloren geglaubtes Spiel

Freitag, 25. November, 2011  |  Allgemein, Zeitungsartikel  |  No Comments

Volleyball-Oberliga: Der Aufstiegsaspirant verliert erstes Spiel unerwartet deutlich und kämpft sich zurück gegen zweiten Gegner

JORK.. Und plötzlich floß Blut. Böser hätte der Heimspieltag der Jorker Volleyballer nicht beginnen können. In der Oberliga-Begegnung gegen den druckvoll startenden DJK Füchtel Vechta lief die Mannschaft von TuS-Trainer Rolf Schmitt gleich einem Rückstand hinterher.
Beim Stand von 14:18 geschah es: Bei einer Rettungsaktion in der Abwehr stießen die TuS-Spieler Michael Dodenhoff und Sönke Meyer so unglücklich zusammen, dass Dodenhoff mit einer etwa drei Zentimeter langen, stark blutenden Fleischwunde am Kopf vom Feld ging. Erste Hilfe musste geleistet, ein Turban à la Dieter Hoeness angelegt und das Spielfeld gesäubert werden. “Dem Spielfluss war das sicherlich nicht zuträglich”, so Rolf Schmitt. Das Spiel der Heimmannschaft war nun vollends zerfahren.
Der erste Satz ging klar an Vechta. Selbst wenn sich Jork in den Folgesätzen deutlich steigern konnte – an diesem Tag war für die Altländer der Wurm drin. Hauptsächlich in der Annahme unterliefen ihnen Fehler, mit denen sich die Mannschaft immer wieder selbst ausbremste. So kam sie zwar noch zweimal in die Nähe eines Satzgewinns, musste sich am Ende aber völlig unerwartet mit 0:3 geschlagen geben (16:25, 23:25, 23:25). Schlimmer noch: Auch in der Folgepartie gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VCB Tecklenburger Land lag der TuS Jork nach zwei mit 20:25 und 19:25 verlorenen Durchgängen schier aussichtslos zurück. “Es muss doch eine Formation geben, die heute funktioniert”, fragte sich Trainer Schmitt verzweifelt. Und tatsächlich fanden sich noch Spieler mit dem Sieger-Gen, allen voran der wiedergenesene Angreifer Markus Staebner. Zusammen mit Zuspieler Martin Petzold führte er seine Truppe noch zum Erfolg. Die Jorker bewiesen Moral und kämpften um jeden Ball – in der Feldabwehr zur Not auch mal mit dem Fuß. Einen Matchball der Gäste wehrten sie ab, gewannen Durchgang drei hauchdünn mit 26:24 und kamen anschließend mit 25:20 zum Satzausgleich.
Angetrieben von der begeistert mitgehenden Kulisse siegte Aufstiegsaspirant Jork noch mit 3:2 (Tiebreak 15:8). “Man kann mal fallen, aber man muss auch wieder aufstehen können”, freute sich Rolf Schmitt über wenigstens zwei gerettete Punkte.

(Quelle: tageblatt.de)

TuS Jork macht kurzen Prozess

Mittwoch, 19. Oktober, 2011  |  Zeitungsartikel  |  No Comments

JORK “Wir haben heute den ersten Abstiegskandidaten gesehen”, berichtete Jorks Volleyball-Trainer Rolf Schmitt nach dem Auswärtsspiel bei Oberliga-Schlusslicht TV Jahn Delmenhorst, das seine Truppe ohne große Mühe mit 3:0 gewann (25:14, 25:18, 25:15). Dabei hatte der Spieltag für die Altländer Gäste alles andere als erfreulich begonnen. Die offenbar nicht nur spielerisch überforderten Delmenhorster hatten es versäumt, den Gastmannschaften Jork und Schüttorf in der Einladung die richtige Spielhalle zu benennen. Erst mit einer halben Stunde Verspätung wurden beide Teams zum eigentlichen Austragungsort gelotst. In der Begegnung selbst hatte Jahn Delmenhorst gegen die personell gut besetzten Jorker nicht den Hauch einer Chance. “Vor allem unsere Aufschlagdisziplin ist mittlerweile eine taktische Waffe geworden. Der Druck, den wir damit ausüben, und unsere gute Blockreihe mit Michael Dodenhoff, Martin Petzold und Thorsten Kück lassen den Gegner verzweifeln. Allein Andreas Stammer, unser Aufschläger mit dem längsten Run, hat wieder Serien von vier bis sechs Punkten hingelegt. Delmenhorst ist daran zerbrochen”, so Rolf Schmitt. Jorks Coach kann es sich leisten, alle zwölf mitgereisten Spieler einzusetzen, ohne dass dies dem Spielfluss abträglich gewesen wäre. Schmitt: “Da kamen noch ein paar wirklich gute Aktionen von uns.”

Quelle: tageblatt.de

Volleyballer tauschen Sandkiste gegen die Halle

Samstag, 27. August, 2011  |  Zeitungsartikel  |  No Comments

Bremen 1860 richtet Vorbereitungsturnier aus
Mit dem alljährlichen Sommerturnier von Bremen 1860 beenden die meisten Beachvolleyballer ihre Buddelei im Sand und schnüren wieder ihre Turnschuhe für die Halle. Am vergangenen Wochenende lud Cheforganisator Sven Gronert von Bremen 1860 groß ein und 26 Mannschaften folgten seinem Ruf zur 26. Auflage des beliebten Turniers. Die Mannschaften kamen vor allem aus Norddeutschland, aber auch Teams aus Nordrhein-Westfalen und Berlin nutzen das Turnier, um sich auf die anstehende Saison in der Halle optimal vorzubereiten. Die Gäste spielen in der kommenden Saison von der Bezirksklasse bis zur Regionalliga, entsprechend hoch war das Niveau vieler Matches. Im Finale standen sich die Gastgeberherren von Bremen 1860 und der TuS York gegenüber. In einem spannenden Match fiel die Spielentscheidung erst im Tiebreak. Obwohl die Yorker in der Oberliga antreten und somit eine Klasse tiefer spielen, als die Regionalligaherren von 1860, ging es denkbar knapp zu. Obwohl man als Gastgeber ja den Gästen den Vortritt lassen sollte, kannte das Team von Coach Jörg Gronert dann doch kein Pardon und siegte im dritten Satz mit 16:14 und holte sich so den Turniersieg. Den dritten Platz sicherte sich der Wiker TV vor Bremen 1860 II. Traten bei den Herren zehn Mannschaften an, so gab es bei den Damen mehr Andrang und es wurde in zwei Leistungsklassen mit jeweils acht Teams gespielt. Platz eins erspielte sich der TV Emsdetten. Auf den zweiten Rang fanden sich die ersten Damen von Bremen 1860 wieder. Die TSG Westerstede holte sich vor den Kielerinnen die Bronzemedaille. In der Leistungsklasse zwei schafften es der VfL Westercelle, der SV Gehrden und der VC Neumünster auf das Treppchen. Sven Gronert konnte am Ende der zwei Turniertage ein positives Fazit ziehen: „Wir haben viele schöne Spiele gesehen und von den Gastmannschaften gab es ein dickes Lob.“ Das Sommerturnier ist eine etablierte Veranstaltung in der Volleyball-Szene und für viele Teams eine gute Generalprobe vor den ersten Pokal- und Ligaspielen.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Nordost Seite: 14 Datum: 25.08.2011 Von Katja Nonnenkamp-Klüting Schwachhausen.

Jork: Für die Verbandsliga zu gut

Mittwoch, 30. März, 2011  |  Zeitungsartikel  |  No Comments

Saison ohne Punktverlust

JORK. “Das ist wohl das beste Ergebnis, das ein deutsches Volleyballteam in diesem Jahr erzielt hat”, jubelte Jan Fitschen, Mittelblocker des TuS Jork. Der Verbandsliga-Meister beendete die Saison ohne Punktverlust mit einem Rekord-Satzverhältnis von 48:3.
Mit den beiden verbliebenen Aspiranten auf Rang zwei machten die Jorker am letzten Spieltag ohne viel Federlesens kurzen Prozess. 25:11, 25:19, 25:15 gegen den TSV Hollern-Twielenfleth in 55 Minuten und 25:17, 25:16 und 25:21 gegen den TSV Buxtehude-Altkloster in 61 Minuten – das spricht eine überaus deutliche Sprache. Jan Fitschen: “Darin spiegelt sich wider, dass wir einfach in eine andere Liga gehören.” Der alte Rivale Hollern-Twielenfleth ging zwar hochmotiviert und in bester Besetzung in das Lokalderby, kam aber mit den druckvollen Aufschlägen und der exzellenten Feldabwehr der Gastgeber nie zurecht. Auch Altklosters “junge Wilde” bekamen ein weiteres Mal ihre Grenzen aufgezeigt. “Realistisch betrachtet waren die Jorker in allen Belangen besser als wir. Wir konnten sie nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Das war eine ganz klare Geschichte”, gab TSV-Sprecher Jan Erik Meyer unumwunden zu. “Aus solchen Spielen müssen wir lernen.” Vielleicht mit Erfolg: Altkloster darf sich nun mit dem Vizemeister der Verbandsliga-Staffel 1 messen und im Erfolgsfall den Siebten der Oberliga herausfordern.
Auch beim BSV, dem anderen Buxtehuder Team, ist man zufrieden. Dank eines erkämpften 3:1-Erfolges beim TV Jahn Schneverdingen (25:22, 25:23, 16:25, 25:22) beendete der BSV die Saison mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang fünf. “Das ist für uns nicht selbstverständlich”, freut sich Zuspieler Jan Kleeblatt.

29.03.2011 (tageblatt.de)